Welche Tauglichkeit hatte ich in meiner Grundwehrdienstzeit – welche Tauglichkeitsgrade gibt es heute beim Freiwilliger Wehrdienst?

(Anmerkung: So war das damals bei mir (heute gibt es ja nur noch den Freiwilliger Wehrdienst, FWD) - ich war Grundwehrdienstleistender, GWDL und machte Grundwehrdienst, GWD, und verlängerte um 3 Monate auf Freiwilliger Wehrdienst Leistender, FWDL. Ich war 2002-2003 bei der Bundeswehr.)

Ich wurde 2001 als T2 eingemustert. Für Fachfremde bedeutet das soviel wie „alles ok“, aber bissel was passt uns nicht.

Ich durfte z.B. wegen meinem Rücken Dinge wie Pionier-Arbeiten, Fallschirmtruppe oder z.B. Panzerfahrten nicht machen.

Bereut habe ich das nicht. Es ist allgemein bekannt, dass Kettenfahrzeuge recht schädlich für Gelenke und Gesundheit sind. Und wenn überhaupt, währe man nach der Grundausbildung doch dran gewesen.

Mit welchem Grad wurde ich aus dem Dienst entlassen

Was ich bis heute noch nicht verstanden habe ich, dass ich mit T3, damals 2003 entlassen worden bin. T3 wurde Ende 2004 abgeschafft und in T5 umgewandelt. Was nicht wehrdienstfähig bedeutet. Wird wohl sicher der Grund sein, warum ich auch Jahre nach der Zeit beim BUND nie Wehrübungen machen musste.

Welcher Tauglichkeitsgrad gibt es bei der Bundeswehr

Offizielle Seiten:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Tauglichkeitsgrad

Copy & Paste für euch:

  • “T1”, “T2”, “T3” = “wehrdienstfähig”, bei dem Tauglichkeitsgrad “wehrdienstfähig” unterscheidet man in diesen Verwendungsgraden.

Es gibt noch weitere, diese spielen aber selten eine Rolle.

“T1” = “voll verwendungsfähig”

• Keine Gesundheitsstörungen
• Keine Verwendungsausschlüsse im Verwendungsausweis
=> Gesunder und durchschnittlich trainierter Jugendlicher
• keine Brille
• keine Zahnspange

“T2” = “verwendungsfähig mit Einschränkung für bestimmte Tätigkeiten”

• Leichte Gesundheitsstörungen
=> Gesunder Jugendlicher mit u.a.
• beginnenden Wirbelsäulen- und Gelenkveränderungen
• Allergien mäßiger Ausprägung (z.B. Heuschnupfen)
• Brille bis zu Werten von +/-8 Dpt (sph), +/-5 (cyl)

“T3” = verwendungsfähig mit Einschränkung in der Grundausbildung und für bestimmte Tätigkeiten

Wurde in zeitweise T5 umgewandelt:  Facharztbefunde müssen vorliegen. Heute wieder erlaubt!

“T4” = “vorübergehend nicht wehrdienstfähig”

Feststellung einer Gesundheitsstörung, die in ihrer Auswirkung auf den Wehrdienst oder in ihrem Verlauf innerhalb von vier Wochen noch nicht abschließend beurteilbar ist, wobei von einem durch Therapie oder Zeitablauf besserungsfähigen Gesundheitszustand ausgegangen werden kann.
=> z.B.: Kürzlich erlittener Unfall mit Knochenbrüchen, bei dem das Ergebnis nach erfolgter Ausheilung abgewartet werden muss, da beispielsweise Bewegungseinschränkungen verbleiben können.
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“T5” = “nicht wehrdienstfähig”

Feststellung einer schweren Gesundheitsstörung. Eine Besserung des Gesundheitszustandes ist nicht zu erwarten.
=> z.B.:
• schwerste Wirbelsäulenverbiegungen (Buckelbildung)
• schwerste Gelenkveränderungen mit schweren Bewegungseinschränkungen
• Krebs (z.B. Blutkrebs)
• Erblindung auf einem Auge oder starke Sehbehinderung mit höheren Brillenwerten als unter “T2”
• Schwere Stoffwechselerkrankungen (u.a. Zuckerkrankheit)

“T6” = “verwendungsfähig als Reservist”

Für Reservisten, die den T3 hatten. Damit diese weiterhin diesen die Teilnahme an Dienstlichen Veranstaltungen (DVaG), Wehrübungen, besonderen Auslandsverwendungen und Hilfeleistungen im Innern zu ermöglichen.

“T X” = Verwendungsgrad X (verwendungsfähig als Reservist im Stabsdienst Inland ohne körperlicher Belastung)

  • Soldat mit eigenem Einverständnis für Stabsdienst im Inland, ohne körperlicher Belastung (zu beurteilen durch den Dienststellenleiter der Einsatzstelle)

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Eignet sich natürlich auch außerhalb eures Dienstes..

Empfehlenswertes Zubehör für Grundausbildung

Welches Zubehör kann ich empfehlen? Für deine erste Zeit und erste Woche im Wehrdienst benötigst du:

Tipps für die Kampfstiefel

  • Ein Geheimtipp: Seal-Skinz wasserdichte Socken - denn eure normalen Kampfstiefel sind nur aus Leder: nach 24h Einsatz im Biwak oder Gelände bei feuchtem Wetter wirds innen nass, dann gibts Reibung und Blasen. Da ist gleich so ein paar bei Feuchtigkeit zu tragen echt super.. Zu meiner Zeit gab es sowas feines leider noch nicht, aber heute habt ihr die Möglichkeit, eure Füße länger trocken zu halten. Ich nutze diese in normalen Stiefeln und nasse Füße sind Geschichte! Sind etwas teuer, das stimmt, aber halten dicht bei nassem Wetter. Und trockene Füße geben keine Blasen! 1 Nummer Größer kaufen: habt ihr Fußgröße 42-43, dann 43-46 kaufen, etc. Oder einfach einszueins passend zur SCHUHgrösse kaufen.
  • Die besten Socken produziert Falke: FALKE Herren Trekking-Socke TK 2, die genannten Socken zeichnen sich durch gute Passform aus und sind dort verstärkt, wo man sich schnell Blasen holt (Zehen und Ferse). Zieht diese unter eure oliven BW-Socken, dies ist ein weiterer Geheimtipp, Blasen vorzubeugen. Es ist Vorschrift (ZDV), dass ihr immer die BW Socken sichtbar in die Schuhe anziehen müsst - aber es gibt zum Glück keine Vorschrift, die 2 Socken anziehen verbietet :-). Ich empfehle immer 2 Paar Socken in die Stiefel anzuziehen: Schweiss wird aufgesaugt, Blasen vermieden und die Kampfstiefel sitzen besser und scheuern nicht. Denkt auch daran, alle eure Socken nur mit wenig Waschmittel und keinem Weichspüler zu waschen! Jeder Rest von Waschmittel in den Socken weicht zusätzlich eure Fusshaut auf: Blasengefahr (alter Tipp vom Uffz.. - der stimmt).

Alexander berichtet über seine Zeit & Erfahrung beim Heer 2002-2003

  1. Warum hast du dich dafür entschieden Wehrdienst zu leisten? Oder war das damals noch Pflicht als du das gemacht hast?
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