(Anmerkung: So war das damals bei mir (heute gibt es ja nur noch den Freiwilliger Wehrdienst, FWD) - ich war Grundwehrdienstleistender, GWDL und machte Grundwehrdienst, GWD, und verlängerte um 3 Monate auf Freiwilliger Wehrdienst Leistender, FWDL. Ich war 2002-2003 bei der Bundeswehr.)

Über das Thema gab es so viele Gerüchte, vieles davon ist Quatsch! Es wird keinem am Arsch, Hoden oder Penis rumgefummelt. Fragen – Ablauf – Tests – Erfahrung bei der Bundeswehr.

Zuerst Personalsachen, dann gabs die Untersuchung der Ärzte.

Medizinische Untersuchungen

  • Festlegung der gesundheitlichen Eignung
  • Sporttest, z.B. Kniebeugen
  • Sehtest
  • Hörtest
  • “messen, wiegen, pinkeln”
    • Größe
    • Gewicht
    • Harnprobe

Sie fragten nach körperlichen Leiden, haben die Gelenke untersucht, Rücken, usw..

Das ist dann das bekannte “Beugen sie sich bitte mal nach vorne”. Es werden die Hoden abgetastet. Da wird nicht rumgespielt, sondern nur auf Veränderungen, usw. geschaut.

Das diente alles nicht dazu, um euch zu beschämen, sondern der Untersuchung. Also keine Panik.

Wenn ihr nicht beschnitten seid, wurd evtl. noch geschaut, ob ihr eine Vorhautverengung habt. Das muss aber nicht immer sein.

Es folgt ein kurzer Sporttest, Vermessung, Hörtest.

Psychologische Untersuchungen

  • Ist man verwendungsfähig für den Dienst an der Waffe
  • Welche Aufgaben kann man nach der Ausbildung übernehmen
  • Intelligenztests am Computer über logisches Denken, Kombinationsfähigkeit, Reaktion, Allgemeinwissen, Sprache und Ausdruck

Eignungsfeststellung und Eignungsuntersuchung

  • Entscheidet über Truppenverwendung
  • Möglichkeit der Abgabe von Verwendungswünschen (Heer, Luftwaffe, usw..)

Zum Schluss gibts noch einen Eignungstest und ihr könnt angeben, wofür ihr euch interessiert.

Also alles kein Thema der Panik. Die meisten dort sind eh zivil = normal drauf. Seid ihr freundlich, sind die es auch.

Wie es heute beim Freiwilliger Wehrdienst ist kann ich euch leider nicht berichten. Wird aber nicht anders sein.

Entdecke jetzt, wie du warme Hände und Füße haben wirst! Tipps für warme Hände und Füße!

Eignet sich natürlich auch außerhalb eures Dienstes..

Empfehlenswertes Zubehör für Grundausbildung

Welches Zubehör kann ich empfehlen? Für deine erste Zeit und erste Woche im Wehrdienst benötigst du:

Tipps für die Kampfstiefel

  • Ein Geheimtipp: Seal-Skinz wasserdichte Socken - denn eure normalen Kampfstiefel sind nur aus Leder: nach 24h Einsatz im Biwak oder Gelände bei feuchtem Wetter wirds innen nass, dann gibts Reibung und Blasen. Da ist gleich so ein paar bei Feuchtigkeit zu tragen echt super.. Zu meiner Zeit gab es sowas feines leider noch nicht, aber heute habt ihr die Möglichkeit, eure Füße länger trocken zu halten. Ich nutze diese in normalen Stiefeln und nasse Füße sind Geschichte! Sind etwas teuer, das stimmt, aber halten dicht bei nassem Wetter. Und trockene Füße geben keine Blasen! 1 Nummer Größer kaufen: habt ihr Fußgröße 42-43, dann 43-46 kaufen, etc. Oder einfach einszueins passend zur SCHUHgrösse kaufen.
  • Die besten Socken produziert Falke: FALKE Herren Trekking-Socke TK 2, die genannten Socken zeichnen sich durch gute Passform aus und sind dort verstärkt, wo man sich schnell Blasen holt (Zehen und Ferse). Zieht diese unter eure oliven BW-Socken, dies ist ein weiterer Geheimtipp, Blasen vorzubeugen. Es ist Vorschrift (ZDV), dass ihr immer die BW Socken sichtbar in die Schuhe anziehen müsst - aber es gibt zum Glück keine Vorschrift, die 2 Socken anziehen verbietet :-). Ich empfehle immer 2 Paar Socken in die Stiefel anzuziehen: Schweiss wird aufgesaugt, Blasen vermieden und die Kampfstiefel sitzen besser und scheuern nicht. Denkt auch daran, alle eure Socken nur mit wenig Waschmittel und keinem Weichspüler zu waschen! Jeder Rest von Waschmittel in den Socken weicht zusätzlich eure Fusshaut auf: Blasengefahr (alter Tipp vom Uffz.. - der stimmt).

Alexander berichtet über seine Zeit & Erfahrung beim Heer 2002-2003

  1. Warum hast du dich dafür entschieden Wehrdienst zu leisten? Oder war das damals noch Pflicht als du das gemacht hast?
  2. Was hat es mit der Musterung auf sich, was passiert da konkret?
  3. Wie lange geht der Wehrdienst?
  4. Was lernt man da alles?
  5. Ist man dann permanent im Dienst oder darf man zwischendurch auch nach Hause?
  6. Kann man selbst entscheiden ob man hier in Deutschland stationiert bleibt oder zum Beispiel nach Afghanistan muss?
  7. Wie viel verdient man?
  8. Wie sind die Karrierechancen nach dem Wehrdienst?
  9. Mit welchen Waffen hantiert man alles?
  10. Wie viel Fitnesstraining gibt es? Sollte man da bereits ein Mindestmaß an Fitness mitbringen?
  11. Ist das Essen so schlecht wie es ihm nachgesagt wird?
  12. Was hat dir persönlich Spaß gemacht?